Grünstadt muss weiter zittern

Bittere 4:9-Niederlage bei Schlusslicht TV W├Ârth

Die erste Mannschaft der Tischtennisabteilung der TSG Grünstadt muss nun doch bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der 2. Pfalzliga Ost bangen. Am Sonntag früh gab es eine überraschend deutliche 9:4-Klatsche für das TSG-Sextett beim Tabellenletzten und Absteiger TV Wörth. Vier Fünfsatzniederlagen werfen die TSG zurück in den Abstiegsstrudel.  

Das Spiel beim Tabellenschlusslicht TV Wörth sollte eigentlich den noch fehlenden Zähler für den Klassenerhalt in der 2. Pfalzliga einspielen. Da die TSG ihren Kapitän Andreas Dieter an Position drei ersetzen mussten, war von vornherein klar, dass es nicht einfach werden würde am ungeliebten Sonntagstermin in der Südpfalz. Schon die Eingangsdoppel liefen nicht wie geplant. Die Niederlage von Hafner/Weber gegen das Wörther Doppel eins wäre noch zu verschmerzen gewesen, hätten Felkl/Reinhold nicht auch noch im fünften Satz gepatzt. Überraschend kam dann doch noch das Doppel drei mit Michael May und Timo Böse. Im ersten Durchgang hielten die Grünstadter jedes Paarkreuz offen, Jürgen Felkl gewann vorne, Roland Hafner in der Mitte und Routinier Dietmar Weber hinten, so dass man zur Halbzeit mit 4:5 zurück lag. Als danach Felkl das Spitzenduell in fünf Sätzen verlor, Frank Reinhold chancenlos war und zu allem Übel auch Roland Hafner in der Verlängerung des fünften Satzes unterlag, war die Moral der TSG-Spieler gebrochen. Die Gastgeber feierten einen am Ende zu deutlichen 9:4-Sieg, der Grünstadt wieder voll in den Abstiegskampf zurück wirft. „Das war mehr als bitter für uns. Wenn es ganz dumm läuft, können wir bei einer Niederlage nächsten Sonntag bei den TTF Frankenthal II auf Rang neun zurück fallen, der im schlechtesten Fall ein Abstiegsplatz sein kann,“ erläuterte Abteilungsleiter Frank Reinhold die durchaus prekäre Situation. Unterm Strich hat es die TSG weiter selbst in der Hand, durch einen Punktgewinn in Frankenthal alles klar zu machen. Ansonsten geht das Zittern auch nach Rundenabschluss weiter, da erst die Relegationsspiele über die Anzahl der Absteiger in den einzelnen Ligen entscheiden.

Die schon länger als Absteiger aus ihren jeweiligen Ligen feststehende zweite und dritte Mannschaft der TSG gingen einmal mehr als Verlierer von den eigenen Tischen. Bei der 1:9-Pleite der Zweiten in der Bezirksliga gegen den TTC Altrip sorgte Torsten Zorn für den Ehrenpunkt. Die Dritte erreichte im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten KSV Breunigweiler beim 4:9 immerhin ihr bestes Saisonergebnis in der Bezirksklasse. Hugel/Roth, Gunter Kleiber, Jürgen Geyer und Ulrich Lebert holten die Zähler für das Schlusslicht.

Veröffentlicht
07:29:00 17.04.2018